Ultraschall in der Beckenboden-Physiotherapie

Spannst du deinen Beckenboden richtig an? Viele Frauen sind sich nicht sicher – kein Wunder, denn sehen kann man ihn nicht. Mit Ultraschall wird sichtbar, was Beckenboden und Bauchdecke tun: live auf dem Bildschirm, während du anspannst, loslässt oder hustest.
So läuft der Ultraschall ab
Du liegst bequem auf der Liege, später stehst du vielleicht auch. Ich setze den Schallkopf mit etwas Gel auf den Bauch (transabdominal) oder außen an den Damm (transperineal). Es wird nichts eingeführt. Dann spannst du an, lässt los, hustest oder presst – und wir schauen gemeinsam auf den Monitor.
Das Bild dient als Biofeedback: Du siehst, was dein Körper macht, und kannst sofort reagieren. Mir hilft es, Fehlspannungen zu erkennen, zu viel oder zu wenig Spannung einzuordnen und die passende Dosierung für deine Übungen zu finden.
Was du im Ultraschall siehst
Ob sich der Beckenboden beim Anspannen hebt und beim Loslassen wieder senkt. Wie sich die Blase beim Husten oder Pressen bewegt. Wie die Bauchdecke bei einer Rektusdiastase Spannung aufbaut. Und ob du beim Anspannen die Luft anhältst oder mitpresst – das passiert häufiger, als man denkt.
Wofür ich den Ultraschall nutze
Der Ultraschall ist fester Teil des Beckenboden-Check-ups. In der Therapie nutze ich ihn bei Urinverlust, bei einem Senkungsgefühl, bei Rektusdiastase und beim Beckenbodentraining, wenn du unsicher bist, ob du die Übungen richtig machst. Auch ohne Beschwerden zeigt er dir, wie gut dein Beckenboden koordiniert arbeitet.
Was der Ultraschall nicht ist
Ich nutze Ultraschall als Werkzeug in der Physiotherapie. Er ersetzt keine ärztliche Untersuchung und keine Abklärung von Organen. Wenn mir im Bild etwas auffällt, das ärztlich angeschaut werden sollte, sage ich es dir und wir besprechen den nächsten Schritt.
Die Termine finden in der Schwerinstraße 17 in Düsseldorf-Pempelfort statt, in den Räumen von CrossFit 40477.
Häufige Fragen zum Beckenboden-Ultraschall
Was sieht man im Beckenboden-Ultraschall?
Wie sich Beckenboden und Bauchdecke anspannen und entspannen und wie sich Blase und Organe bewegen, wenn du hustest, presst oder anspannst – im Liegen und im Stehen.
Wozu dient Ultraschall als Biofeedback?
Viele Frauen sind unsicher, ob sie den Beckenboden richtig anspannen. Im Ultraschall siehst du live auf dem Monitor, was passiert, wenn du anspannst, loslässt oder hustest. So kannst du die Bewegung gezielt üben, und ich sehe, ob eine Übung für dich passt.
Ist das dasselbe wie eine Ultraschalltherapie?
Nein. Bei einer Ultraschalltherapie wird Gewebe mit Schallwellen behandelt. Ich nutze Ultraschall als Bild: zum Sehen und Üben, als Biofeedback. Behandelt wird mit Training.
Ist der Ultraschall eine ärztliche Untersuchung?
Nein. Ich nutze Ultraschall als Biofeedback in der Physiotherapie. Eine ärztliche Untersuchung, etwa zur Abklärung von Organen, ersetzt er nicht.
Wird der Ultraschall vaginal gemacht?
Nein. Der Schallkopf liegt außen: auf dem Bauch oder am Damm. Es wird nichts eingeführt.
Tut der Beckenboden-Ultraschall weh?
Nein. Du spürst den Schallkopf und etwas kühles Gel auf der Haut.
Wo bekomme ich in Düsseldorf Ultraschall-Biofeedback für den Beckenboden?
In meiner Praxis in Düsseldorf-Pempelfort, in den Räumen von CrossFit 40477. Der Ultraschall ist Teil des Beckenboden-Check-ups.