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Beckenbodentherapie in Düsseldorf bei Inkontinenz, Senkung und Schmerzen

Yuliia Storozhylova im Gespräch mit einer Patientin in der Praxis

Beckenbodenbeschwerden wie Inkontinenz, ein Druck- oder Schweregefühl oder Schmerzen betreffen Frauen jeden Alters – unabhängig davon, ob sie joggen, CrossFit machen, Yoga üben oder ihren Alltag meistern. Sie können beim Husten, Tragen, Treppensteigen, auf langen Spaziergängen oder im Büro ebenso auftreten wie beim Training. Viele schweigen aus Scham und schränken sich ein – das ist nicht nötig.

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In meiner Praxis in Düsseldorf-Pempelfort untersuche ich, was bei dir zu den Beschwerden beiträgt, und baue mit dir ein Training auf, das Alltag und Sport mitdenkt. Bei Belastungsinkontinenz ist angeleitetes Beckenbodentraining laut Leitlinien die erste Behandlungsoption.

Für wen ist die Therapie geeignet?

Für alle Frauen – vom „ich bewege mich kaum“ bis „ich trainiere regelmäßig“. Ob Urinverlust, Becken- oder Kreuzschmerzen, das Gefühl einer Senkung oder Unsicherheit im Alltag: Wir finden einen Einstieg, der zu deinem aktuellen Niveau passt, und bauen Schritt für Schritt auf.

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Auch in und nach den Wechseljahren lohnt sich Beckenbodentherapie – mehr dazu auf der Seite Beckenboden in den Wechseljahren.

Bei diesen Beschwerden behandle ich

Urinverlust beim Husten, Niesen, Lachen oder Springen

Das ist die häufigste Form, die Belastungsinkontinenz. Wir trainieren Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer deines Beckenbodens und üben genau die Situationen, in denen du Urin verlierst.

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Starker Harndrang und Urinverlust auf dem Weg zur Toilette

Bei Drang- oder Mischinkontinenz arbeiten wir zusätzlich an deinen Trink- und Toilettengewohnheiten und an Strategien, mit denen du den Drang besser steuern kannst.

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Druck- oder Schweregefühl (Senkung)

Ein Senkungsgefühl ist häufig, besonders nach Geburten. Training kann die Beschwerden verringern. Wir schauen, welche Belastungen dich stören, und passen Training und Alltag an. Ob ein Pessar für dich infrage kommt, besprichst du mit deiner Frauenärztin; im Training berücksichtigen wir es.

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Schmerzen an einer Narbe, im Becken oder beim Sex

Nach Dammriss, Dammschnitt oder Kaiserschnitt kann eine Narbe lange empfindlich bleiben. In einem geschützten Rahmen schauen wir uns Narbe, Gewebe und Beckenboden an und arbeiten Schritt für Schritt an Beweglichkeit und Belastbarkeit.

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Wind- oder Stuhlverlust

Auch das gehört in die Beckenbodentherapie. Wir trainieren Beckenboden und Schließmuskel und schauen auf Stuhlgang und Pressverhalten.

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Rektusdiastase und Unsicherheit mit der Bauchdecke

Wir messen den Abstand der Bauchmuskeln und schauen vor allem darauf, wie deine Bauchdecke unter Belastung arbeitet. Darauf baut dein Training auf. Mehr dazu im Blog: Rektusdiastase nach der Geburt

Warum ist das wichtig?

Beckenbodensymptome beeinflussen Alltag, Wohlbefinden und Selbstvertrauen. Wer aus Sorge Bewegung meidet, verpasst Chancen für Gesundheit, Stimmung und Belastbarkeit. Mit passender Unterstützung können Beschwerden reduziert und Aktivitäten wieder sicher aufgenommen werden.

Was Training kann – und was nicht

  • Bei Belastungsinkontinenz ist Beckenbodentraining die am besten untersuchte Behandlung: In Studien ging es Frauen mit Training deutlich häufiger besser als ohne. Deutsche und britische Leitlinien empfehlen es deshalb als ersten Schritt – angeleitet und über mindestens drei Monate.

  • Bei einer Senkung verringert Training vor allem die Beschwerden, also das Druck- und Schweregefühl. Die Lage der Organe verändert sich dabei meist nur wenig.

  • Eine Senkung, die bei der Untersuchung sichtbar ist, macht nicht automatisch Beschwerden. Deshalb richtet sich die Behandlung nach dem, was dich im Alltag stört, und nach deinen Zielen.

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Studien zeigen, was im Durchschnitt passiert. Wie es bei dir verläuft, prüfen wir gemeinsam.

So läuft die Behandlung ab

1. Untersuchung

Im Beckenboden-Check-up oder im ersten Termin.

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2. Ziel festlegen

Wir definieren eine konkrete Situation, zum Beispiel „10 Sprünge ohne Urinverlust“ oder „Einkäufe tragen ohne Druckgefühl“.

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3. Belastungs- und Bewegungsanalyse

Wir finden die Situationen, die Symptome auslösen, und verbessern Technik, Routinen und Dosierung – alltagstauglich und umsetzbar.

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4. Training mit Plan

Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer des Beckenbodens, das Zusammenspiel mit Atmung und Bauchdecke, Kraft für Hüfte und Beine. Wir steigern, wenn du die vorherige Stufe kontrollierst.

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5. Alltag und Sport

Ein klarer Plan mit nachvollziehbarer Progression – vom sicheren Einstieg bis zu anspruchsvolleren Aufgaben. Wir prüfen regelmäßig, ob sich deine Ziel-Situation verändert, und passen den Plan an.

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Ziel ist, dass du dich im Alltag wieder frei bewegst, Tätigkeiten verlässlich schaffst und ins Training findest.

Wie lange dauert es, bis sich etwas verändert?

Plane etwa drei bis vier Monate ein – so lange empfehlen auch die Leitlinien ein angeleitetes Training. Am Anfang sehen wir uns häufiger, später in größeren Abständen; dazwischen trainierst du zu Hause. Woran wir deinen Fortschritt messen, legen wir gleich zu Beginn fest.

Kosten und Abrechnung

Meine Praxis ist eine Privatpraxis für Physiotherapie, Training und Rückbildung. Ich arbeite mit privat versicherten Patient:innen sowie Selbstzahler:innen. Auch gesetzlich Versicherte sind herzlich willkommen – bitte beachte, dass die Behandlung in diesem Fall als Selbstzahlerleistung abgerechnet wird. Alle Trainingsangebote und Rückbildungskurse können unabhängig vom Versicherungsstatus genutzt werden.

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Für die Behandlung von Beschwerden brauchst du eine ärztliche Verordnung; ein Privatrezept reicht. Training, Personal Training und Rückbildungskurse kannst du ohne Verordnung buchen.

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Mit einer ärztlichen Verordnung (Privatrezept) kannst du die Rechnung bei deiner privaten Krankenversicherung oder Beihilfe einreichen. Wie viel erstattet wird, hängt von deinem Tarif ab.

Erfahrungen aus meinen Google-Bewertungen

5,0 von 5 Sternen bei 21 Google-Bewertungen (Stand: Oktober 2026) · Alle Bewertungen auf Google lesen

Ausgewählte, gekürzte Auszüge. Ich prüfe nicht, ob Bewertungen von Patient:innen stammen. Alle Bewertungen findest du ungefiltert auf Google.

★★★★★ Margarita B.

„Drei Monate nach der Geburt hat sie mir geholfen, meine Kraft zurückzugewinnen und meinen Beckenboden nachhaltig zu stärken. Ihr Ansatz ist modern, fundiert und unglaublich motivierend […]“

Google-Bewertung, Dezember 2025

★★★★★ Sabina S.

„Ich musste kurzfristig meine einjährigen Zwillinge mit zum Termin bei Yuliia nehmen und wurde mit ganz viel Wärme empfangen. […] Als Frau, Sportliebhaberin und Mutter fühle ich mich bei ihr bestens aufgehoben.“

Google-Bewertung, Februar 2025

★★★★★ Vaia K.

„Nach zwei Jahren mit Beschwerden nach der Geburt hatte ich endlich das Gefühl, dass mir wirklich jemand zuhört und meine Probleme ernst nimmt.“

Google-Bewertung, Juli 2026

Häufige Fragen zur Beckenbodentherapie

Was wird bei einer Beckenbodentherapie gemacht?

Zuerst untersuche ich, wie dein Beckenboden arbeitet und wann deine Beschwerden auftreten. Dann bekommst du ein Training mit Plan: Kraft, Ausdauer und Koordination des Beckenbodens, Atmung und Bauchdecke – und Übungen für genau die Situationen, in denen du Beschwerden hast, etwa beim Husten, Heben oder Sport. Ultraschall als Biofeedback zeigt dir, ob du richtig anspannst.

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Kann Inkontinenz wieder besser werden?

Ja, bei Belastungsinkontinenz sind die Chancen gut untersucht: In einer großen Übersichtsarbeit fühlten sich Frauen mit Beckenbodentraining etwa achtmal häufiger geheilt als Frauen ohne Behandlung. Entscheidend sind die richtige Ausführung, genug Training über mindestens drei Monate und eine Steigerung, die zu deinem Alltag passt.

Quelle: Dumoulin et al., Cochrane Database Syst Rev 2018

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Kann eine Senkung durch Training wieder weggehen?

Training verringert vor allem die Beschwerden. Die Lage der Organe verändert sich dabei meist wenig, bei einem kleineren Teil der Frauen aber messbar. Für deinen Alltag zählt, wie oft und wie stark dich die Senkung stört – daran arbeiten wir.

Quellen: Brækken et al. 2010; Hagen et al. 2014

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Muss ich bei einer Senkung auf Sport und Heben verzichten?

Pauschal nein. Ob Heben oder Sport eine Senkung langfristig verändert, ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Wir schauen, bei welcher Belastung Symptome auftreten, und passen Technik, Gewicht und Steigerung so an, dass du aktiv bleiben kannst.

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Was schwächt den Beckenboden?

Häufige Faktoren sind Schwangerschaft und vaginale Geburt, starkes Übergewicht, chronischer Husten, Verstopfung mit viel Pressen und die hormonellen Veränderungen der Wechseljahre. Auch hohe Belastung im Sport kann Beschwerden auslösen, wenn der Beckenboden darauf nicht vorbereitet ist. Vieles davon lässt sich mit Training und Anpassungen im Alltag beeinflussen.

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Zu welcher Ärztin gehe ich bei Inkontinenz – und wann zur Physiotherapie?

Erste Ansprechpartner sind deine Frauenärztin, deine Hausärztin oder ein Urologe: Sie klären die Ursache und schließen andere Erkrankungen aus. Bei Belastungs- und Mischinkontinenz ist angeleitetes Beckenbodentraining die erste Behandlungsoption; dafür kommst du zu mir nach Düsseldorf-Pempelfort, ein Privatrezept reicht als Verordnung. Bei Blut im Urin, Fieber, Schmerzen beim Wasserlassen oder plötzlich neuen Beschwerden geh bitte zuerst zur Ärztin.

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Lohnt sich Beckenbodentherapie auch Jahre nach der Geburt?

Ja. Die Studien zu Beckenbodentraining bei Inkontinenz schließen erwachsene Frauen unterschiedlichen Alters ein, nicht nur Frauen kurz nach der Geburt. Auch eine Narbe, die nach Jahren noch schmerzt, kannst du untersuchen und behandeln lassen.

Termin für die Beckenbodentherapie buchen

Buche deinen Termin direkt über Doctolib. Gesundheitliche Details besprechen wir im Termin.

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Die Termine finden in der Schwerinstraße 17 in Düsseldorf-Pempelfort statt (bei CrossFit 40477).

Quellen

Dumoulin C, Cacciari LP, Hay-Smith EJC. Cochrane Database Syst Rev 2018;10:CD005654

NICE NG123 (2019) und NG210 (2021)

AWMF 015-091 S2k Harninkontinenz der Frau

Hagen S et al. Lancet 2014;383:796–806

Brækken IH et al. Am J Obstet Gynecol 2010;203(2):170.e1–7

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